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Materialkunde 3D-Druck

Gedrucktes Pindex-Modell mit didex: Präzisionsmodell digital vorbereiten

Wie sich digitale Modellplanung, 3D-Druck und klassisches Pindex-Handling in einem Laborworkflow verbinden lassen.

Redaktion

Digitale Modellherstellung muss klassische Präzisionsanforderungen nicht ersetzen. Beim gedruckten Pindex-Modell werden digitale Planung, 3D-Druck und vertrautes Handling miteinander verbunden.

Digitales Unterkiefermodell mit markierten Sägeschnitten und Pinpositionen in CAD-Software
Sägeschnitte und Pinpositionen werden digital vorbereitet, bevor der Modelldatensatz gedruckt wird.

Das Prinzip: digital planen, analog vertraut nutzen

In der Software werden Sägeschnitte, Pinlöcher und Modellgeometrie angelegt. Danach wird das Modell aus einem geeigneten Modellharz gedruckt und mit Stufenpins, Hülsen und Sockel weiterverarbeitet.

Worauf es bei Präzisionsmodellen ankommt

Für ein zuverlässiges Sägemodell zählen Friktion, Passung, dimensionsstabiles Modellmaterial und eine Oberfläche, die im Laboralltag eindeutig beurteilt werden kann. Der digitale Datensatz muss diese Anforderungen bereits abbilden.

Ein gedrucktes Pindex-Modell wird belastbarer, wenn digitale und analoge Schritte sauber aufeinander abgestimmt sind.

  1. Datensatz prüfen

    Kontrollieren Sie Scanqualität, Präparationsgrenzen und Modellbasis, bevor Sägeschnitte angelegt werden.

  2. Pinpositionen digital planen

    Pinlöcher und Sägeschnitte sollten so platziert sein, dass Friktion und Segmentstabilität erhalten bleiben.

  3. Modellharz passend wählen

    Dimensionsstabilität und Detailerkennbarkeit sind wichtiger als reine Druckgeschwindigkeit.

  4. Sockel und Pins kontrolliert einsetzen

    Die analoge Weiterverarbeitung entscheidet mit darüber, ob das digitale Modell im Meisterlabor präzise nutzbar bleibt.

Fazit: Digitaler Workflow, vertraute Präzision

Gedruckte Pindex-Modelle zeigen, wie digitale Fertigung klassische Laboranforderungen aufnehmen kann. Entscheidend ist ein sauberer Übergang von CAD-Planung zu gedrucktem Modell und analogem Handling.

Materialkunde 3D-DruckZahntechniker

Adaptiert aus einem dentona Blogbeitrag vom 20. Januar 2022. Inhalt redaktionell für dentona Campus überarbeitet und als Workflow-Wissen eingeordnet.

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